Begriffe der Energieberatung



Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe ist eine Kältemaschine, die im Schritt 1 über ein auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen, - zum Beispiel Außenluft mit einer Temperatur von – 20 °C -, verdampfendes Kältemittel über einen Wärmetauscher Umgebungswärme aufnimmt.
Der Kältemitteldampf wird dann im Schritt 2 durch einen mit einem Elektromotor angetriebenen Kompressor auf ein für Heizungszwecke erforderliches, höheres Temperaturniveau gebracht.
Im Schritt 3 wird die Umgebungswärme und die durch den Kompressor erzeugte Wärme im Kältemitteldampf dann über einen zweiten Wärmetauscher an ein Heizungssystem übertragen, - der überhitzte Kältemitteldampf kühlt dabei stark ab.
Im Schritt 4 erfolgt dann in einem Expansionsventil die weitere Abkühlung und Verflüssigung des Kältemitteldampfs wieder zum flüssigen Kältemittel. Danach beginnt der Prozess mit Schritt 1 erneut.
Eine Wärmepumpe gilt dann als effizient, wenn sie für jede Kilowattstunde durch den Elektromotor zum Antrieb des Kompressors aufgenommene Arbeit eine Wärmemenge von etwa 3 Kilowattstunden oder mehr an das Heizungssystem überträgt. Man spricht dann davon, dass die Jahresarbeitszahl 3 oder größer ist.

